Medien Weiterbildungen

Wenn du schon im Berufsleben stehst und gerne auf der Karriereleiter weiter nach oben klettern möchtest, kann eine Medien Weiterbildung eine gute Entscheidung sein. Wir erklären dir, welche Möglichkeiten du hast und wie du den richtigen Anbieter findest.

Wenn du dein Wissen im Medienbereich gerne vertiefen oder auffrischen möchtest – z. B. weil du gerne im Beruf weiterkommen oder dein Wissen in einem speziellen Teilbereich vertiefen willst -, hast du die Möglichkeit, eine Weiterbildung zu absolvieren. Du zeigst deinem aktuellen (oder zukünftigen) Arbeitgeber, dass du es ernst meinst und Interesse am Fach hast. Die Medienbranche ist sehr groß und voller Konkurrenz, daher ist eine passende Weiterbildung eine gute Chance für deine Karriere.

Zudem bietet sich schon oft während der Weiterbildung die Möglichkeit, wertvolle Kontakte in der Branche zu knüpfen und so eventuell nach deinem Abschluss neue Wege zu gehen.

Infos zu
Medien-Weiterbildungen

Welche Weiterbildungen gibt es?

Genauso groß wie der Medienbereich ist, sind natürlich auch die angebotenen Weiterbildungen. Wie beim Studium auch, gibt es für die unterschiedlichen Teilbereiche jeweils verschiedene Fortbildungen: Von Design über Journalismus bis hin zu Videoschnitt und Audioproduktion gibt es unzählige Weiterbildungen, aus denen du aussuchen kannst, welche dich am meisten interessiert bzw. welche zu deinem Werdegang passt.

Ob Teilzeit- oder Vollzeit-Weiterbildung, Fernlehrgang oder Präsenzunterricht – du hast die freie Wahl, welche Medien Weiterbildungsform für dich die richtige ist.

Welche Inhalte genau in deiner Medien-Weiterbildung behandelt werden, hängt natürlich vom gewählten Bereich ab und lässt sich nicht so einfach pauschalisieren. Betriebswirtschaftliche Inhalte gehören aber in den meisten Fortbildungen zum Standard, da man wirtschaftliche Fähigkeiten für viele verschiedene Bereiche benötigt.

Dauer der Weiterbildung

Genauso wie der Inhalt kann auch die Dauer variieren. Von Seminaren, die nur ein paar Tage dauern, bis zu Weiterbildungen, die schon fast einer Ausbildung gleichen und daher mehrere Jahre dauern, gibt es alles. Bei den 2- bis 3-tägigen Seminaren solltest du dir bewusst sein, dass es sich entweder um sehr spezialisierte Themen handelt und sie dich beruflich nur bedingt weiterbringen. Wenn du wirklich aufsteigen möchtest, solltest du dich für eine längere Weiterbildung entscheiden und dabei auch darauf achten, in welcher Form die Weiterbildung angeboten wird: Vollzeit oder berufsbegleitend? Denn wenn du berufstätig bist, macht das natürlich einen entscheidenden Unterschied.

In unserer Weiterbildungs-Datenbank haben wir eine große Menge an Weiterbildungen für dich recherchiert, sodass du direkt loslegen kannst mit deiner Recherche.

Zur Datenbank

Seriösen Anbieter finden

In der großen Flut der Medien Weiterbildungen den passenden Anbieter zu finden, kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Und gerade im Weiterbildungssektor hört man oft Geschichten von Arbeitskollegen o. Ä., die schlechte Erfahrungen gemacht haben, weil sie eine Weiterbildung besucht haben und das Zertifikat danach von ihrem Arbeitgeber nicht anerkannt wurde oder nur oberflächliche Inhalte vermittelt wurden.

Wenn du dich inhaltlich für eine Weiterbildung entschieden hast, solltest du beim Anbieter auf ein paar Punkte achten. So minimierst du das Risiko, viel Zeit und Geld zum Fenster raus zu werfen.

Abschluss

Manchmal kannst du schon am Abschluss erkennen, ob die Weiterbildung vertrauenswürdig ist. Schließt deine Weiterbildung mit einem IHK-Zertifikat ab, bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Denn die Zertifikate der Industrie- und Handelskammer (IHK) sind staatlich anerkannt und werden von Arbeitgebern hochgeschätzt, da die Qualität der Lehre allgemein bekannt ist.

Mit einem IHK-Zertifikat gehst du also auf jeden Fall auf Nummer sicher. Aber nicht jeder Abschluss ist von der IHK, trotzdem können auch andere Zertifikate seriös sein. Diese sind aber nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, daher solltest du dich immer genau über den Anbieter informieren

Siegel

Ein weiterer Faktor, der auf eine seriöse Weiterbildung hinweisen kann, ist das Siegel. Das ZFU-Siegel z. B. wird von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) vergeben, die die Qualität der Weiterbildung prüft. Medien Weiterbildungen mit ZFU-Siegel sind zwar nicht staatlich anerkannt, aber das Siegel beinhaltet eine gewisse Qualität, die offiziell anerkannt ist.

Solltest du dich also für eine Weiterbildung mit ZFU-Siegel entscheiden, kannst du ziemlich sicher sein, dass die Qualität gewährleistet wird und dein Arbeitgeber die Fortbildung anerkennt.

Das sind zwei Merkmale, anhand derer du schnell erkennen kannst, ob es sich um eine seriöse Weiterbildung handelt. Kann die Weiterbildung, für die du dich interessierst, beides nicht vorweisen, kannst du an weiteren Punkten überprüfen, ob du dem Anbieter vertrauen kannst.

Studienberatung & Infos

Der Anbieter gibt Kontaktdaten bzw. einen Ansprechpartner an und die Angaben sind leicht zu finden.

Zudem sind auch die Infos zur Weiterbildung schnell und einfach zu finden – und vor allem auch ausführlich. Wer nichts zu verheimlichen hat, kann schon auf der Webseite genaue Infos zum Ablauf, den jeweiligen Inhalten und den Terminen geben. Wenn du dich also schon bei der Recherche gut informiert fühlst, ist das ein gutes Zeichen.

Denn wenn du schon vor der Anmeldung viele Fragen hast, deren Antworten du dir selbst mühsam zusammensuchen musst, ist die Chance groß, dass das auch während der Fortbildung so weitergeht.

Transparente Kosten & Bezahlung

Du solltest schon bei der Recherche wissen, wieviel die Weiterbildung dich kosten wird. Manchmal übernimmt ja auch der Arbeitgeber Teile der Kosten oder die Gesamtsumme. Dafür musst du natürlich den Endpreis wissen. Manche Anbieter arbeiten mit ca. Angaben oder geben nicht an, ob noch Kosten (z. B. für die Abschlussprüfung oder die Anmeldung) hinzukommen. Wenn der Anbieter diese Infos verschweigt, gibt es vielleicht noch weitere Aspekte, die er verschweigt.

Genauso verhält es sich mit der Bezahlung. Die Bezahlformalitäten und Finanzierungsmodelle sollten klar verständlich formuliert sein.

Also wie beim vorherigen Punkt: Die Infos – egal ob zum Inhalt und Ablauf oder zu den Kosten – sollten vollständig und leicht zu finden sein!

Probestudium

Seriöse Anbieter bieten dir die Möglichkeit, erst einmal in die Weiterbildung reinzuschnuppern (in der Regel vier Wochen), bevor du dich endgültig entscheidest. Denn eine Weiterbildung ist zeit- und kostenintensiv und wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob du den Lehrgang überhaupt mit deinem Privat- und Berufsleben vereinbaren kannst und ob die gewählte Weiterbildung die richtige ist, solltest du es erst einmal testen.

Noch ein Tipp: Erfahrungsberichte einholen

Es ist sicher hilfreich, sich mit Absolventen oder momentanen Teilnehmern der Weiterbildung auszutauschen. Sie können dir deine Fragen beantworten und Tipps geben, ob sie negative Erfahrungen gemacht haben. Entweder suchst du im Internet nach Absolventen, fragst im Freundes- und Bekanntenkreis herum oder informierst dich beim Anbieter, ob sie vielleicht einen Kontakt herstellen können.

Alternative zur Weiterbildung

Wenn du dich nach Weiterbildungen umgesehen hast, aber noch nicht das richtige gefunden hast, könnte vielleicht doch ein Studium die richtige Wahl sein: ein berufsbegleitendes Studium. Denn neben dem klassischen Vollzeitstudium, das die meisten kurz nach ihrem Schulabschluss beginnen, gibt es natürlich auch Fernstudiengänge bzw. Teilzeit-Studiengänge. Damit lassen sich auch Beruf und Studium unter einen Hut bringen.

Falls diese Variante für dich in Frage kommt, findest du ausführliche Infos in unserer Rubrik zum berufsbegleitenden Studium.

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