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Erfahrungsbericht: Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig

Campus Uni LeipzigDie Wissenschaft der Medien und Kommunikation – was kann man sich darunter vorstellen? Wir haben uns auf die Suche nach Studierenden gemacht und Enrico gefunden. Er studiert den Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Uni Leipzig und war so nett, sich für unsere Fragen Zeit zu nehmen.

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Erfahrungsbericht

Enrico Bachelor Kommunikations- und Medienwissenschaft
Hallo Enrico, vielen Dank, dass wir dich zu deinen Erfahrungen in der Studienzeit befragen dürfen. Stand für dich schon zu Abizeiten fest, dass du ein Studium im Bereich Medien & Kommunikation beginnen willst? Und wieso fiel die Wahl auf den Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft?

Tatsächlich wusste ich erst mit Abschluss des Abiturs, was ich studieren möchte. Das Interesse für Medien und die grundsätzliche Freude an Kommunikation bestand schon immer, doch angesichts der hohen Anforderungen der Hochschulen, muss man sich auch mit Alternativen auseinandersetzen. Zu meinem Glück wurde ich in dem Studiengang zugelassen, der mich am meisten begeisterte.

Du hast dich für dein Bachelorstudium für die Uni Leipzig entschieden. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für deine Studien- bzw. Hochschulwahl?

Die Universität überzeugte mich vor allem durch ihre namhaften Professuren, moderne Hörsäle und Seminarräume, hervorragend ausgestattete Bibliotheken und ein zuverlässiges Netzwerk, von der Homepage bis zur Online-Einschreibung.

Da meine Heimatstadt Berlin besonders hohe Ansprüche an neue Studenten stellt, war ich fast gezwungen mit Studienbeginn den Wohnort zu wechseln. Allerdings bietet es sich auch an, diesen neuen Lebensabschnitt mit einer solchen Veränderung zu verbinden.

Nach Leipzig zog mich zum einen die Stadt selbst, denn das kulturelle Angebot aber auch die Umgebung laden einfach nur ein. Die Universität überzeugte mich vor allem durch ihre namhaften Professuren, moderne Hörsäle und Seminarräume, hervorragend ausgestattete Bibliotheken und ein zuverlässiges Netzwerk, von der Homepage bis zur Online-Einschreibung. 

Zuerst lernt man, dass man lernen muss, denn dieser Studiengang setzt umfangreiches Wissen in jeder Prüfung voraus. Multiple-Choice wird man daher vergeblich suchen. Obwohl nahezu alle Module für die kommenden Studienanfänger verändert werden, sind die Schwerpunkte sicherlich ähnlich. Bisher legte man viel Wert auf geschichtliche Hintergründe und Theorien der Medienwissenschaft. All das wird in den jeweiligen Modulen mit den Interessen der Fachbereiche, wie Journalismus, Public Relation oder Medienpädagogik verbunden.

Besonders interessant war für mich das Modul Journalistik. Das zugehörige Seminar gab mir Gelegenheit mich an wichtigen journalistischen Formen, wie Meldung, Glosse oder der Anmoderation für Radioberichte, zu versuchen und dabei praktische Hinweise zu bekommen.

Du jobbst derzeit auch schon als Online-Redakteur und Marketingbeauftragter. Was sind denn laut deiner Erfahrung typische Einsatzfelder für Absolventen deines Studiengangs?

Da sich über einen großzügigen Wahlbereich jedoch viele Module anderer Studiengänge integrieren lassen, erweitert sich das Einsatzgebiet gehörig. [...] Man kann daher auch leicht in einem Berufsfeld landen, das mit der eigentlichen Ausbildung nur wenig zu tun hat.

Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Bezieht man sich allein auf den Studiengang KMW, sollten wir wohl alle in der pädagogischen oder historischen Medienforschung ankommen, Radio- und Fernsehmenschen oder PR-Agenten werden. Da sich über einen großzügigen Wahlbereich jedoch viele Module anderer Studiengänge integrieren lassen, erweitert sich das Einsatzgebiet gehörig.

In meinem Falle kommen Angebote der Kultur- und Wirtschaftswissenschaften hinzu, die mir einen anderen Blick auf betriebliche Abläufe besonderer Unternehmensformen ermöglichen. Viele meiner Freunde nutzen diese Möglichkeit ganz anders und kombinieren ihr Studium mit Musik, Sprache oder Religion. Man kann daher auch leicht in einem Berufsfeld landen, das mit der eigentlichen Ausbildung nur wenig zu tun hat.

Natürlich interessiert uns auch, wie du das Studium an der Uni Leipzig bewertest. Was sind die positiven Erfahrungen? Und gibt es auch nicht so gute?

Freude an Kommunikation, Flexibilität, Organisationstalent, Kreativität, ein gewisse Affinität zum Schreiben und vor allem viel Eifer und Fleiß sollte man nach Leipzig mitbringen.

Wie alle Studenten muss auch ich beklagen, dass meist zu viel Inhalt in den Modulen steckt. Textmaterial von 50 bis 100 Seiten pro Vorlesung sind sicherlich zu bewältigen, eine 1 vor dem Komma ist so jedoch nur jenen vergönnt, die weder Freizeit noch Nebenjob brauchen. Gut ist, dass man in vielen Modulen mit Seminararbeiten gegensteuern kann. Der ein oder andere Freigeist kann gerade damit punkten.

Erfreulich ist auch, dass Professoren und Tutoren für die Probleme und Sorgen der Studenten ein offenes Ohr haben. Viele Herausforderungen bewältigt man dadurch etwas leichter. 

Wer einmal in der Medienbranche, und sei es einer der Forschungszweige, Fuß fassen will, findet mit diesem Studium eine gute Vorbereitung. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Karriere im Medienbereich sind auch die Ansprüche dieses Studienganges. Freude an Kommunikation, Flexibilität, Organisationstalent, Kreativität, ein gewisse Affinität zum Schreiben und vor allem viel Eifer und Fleiß sollte man nach Leipzig mitbringen.

Enrico, vielen Dank für die ausführlichen Antworten rund um dein Studium. Wir wünschen dir alles Gute und eine erfolgreiche Karriere!