Musikwissenschaft Studium

Tatatataaa. Tatatataaaaaa. Erkannt? Das war Beethovens Fünfte Symphonie, so in etwa. Wenn du Interesse an ihm und seinen Kolleg/innen – also an Musikgeschichte – hast, und die unzähligen theoretischen und kulturellen Zusammenhänge des weltverändernden Mediums Musik spannend findest, könnte dich ein Musikwissenschaft Studium fesseln.

Finde hier die wichtigsten Infos zum Studium und die passende Hochschule, an denen du dich unter anderem Beethovens anderen acht Symphonien widmen kannst.

Eines gleich vorab: Die „Wissenschaft“ in „Musikwissenschaft“ solltest du nicht unterschätzen!

Eine Leidenschaft für Musik haben wir ja fast alle, aber Musikwissenschaft geht über diese flammende Liebe aus dem Bauch ohne Logik und Verstand weit hinaus. Was nicht heißt, dass sich dieses Fach ganz von der Praxis gelöst hat: Du solltest am besten schon Noten lesen können und im Idealfall auch ein Instrument spielen. Manche Hochschulen setzen das voraus, andere empfehlen es, wieder andere bieten Brückenkurse zum Erwerb grundlegender Kenntnisse an. Je nach Hochschule wirst du auch die Möglichkeit haben, allein und mit anderen zu musizieren. Nichtsdestotrotz stehen in der Musikwissenschaft aber die wissenschaftliche und theoretische Auseinandersetzung mit Musik im Zentrum.

Wenn du dich eher für ein Studium interessierst, in dem du den größten Teil des Tages probst, am Mischpult arbeitest oder dich darauf vorbereitest, Bands zu managen, schau dir auch die Studiengänge Musikproduktion und Musikmanagement an. In unserer Datenbank zum Überbegriff Musik findest du außerdem alle "unsere" Studiengänge, die mit Musik zu tun haben.

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Musikwissenschaft Studium:
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Studieninhalte

Musikwissenschaft zu studieren ist nicht unbedingt vergleichbar damit, Musik an einer Popakademie zu studieren oder dich direkt auf die Praxis, wie etwa die Produktion, zu fokussieren. Das soll nicht heißen, dass dir als zukünftige Musikwissenschaftler/in nicht viele Karrierewege offenstehen, sondern, dass du bereit sein solltest, über Musik zu lesen und sie zu analysieren.

Dabei kannst du dich auf vielfältige Kategorien der Musikforschung freuen. Eine sehr bekannte und klassische Einteilung in Teildisziplinen der Musikwissenschaft ist die Dreigliederung in Historische Musikwissenschaft, Systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie, letzteres ist auch noch unter dem Titel Vergleichende Musikwissenschaft bekannt.

Eine Aufteilung der Studienhalte nach dieser Dreigliederung wäre dann, sich in der Historischen Musikwissenschaft mit der Geschichte der Musik zu beschäftigen. In der Regel wird ein geografisch-kultureller Schwerpunkt gesetzt, wie an deutschen Universitäten zumeist Europa. Deine Werkzeuge für diese historische Aufarbeitung sind zum Beispiel die Notationskunde, die Quellenforschung, die Aufführungspraxis und die Auseinandersetzung mit Künstlerbiografien.

Du machst dich mit der Terminologie der Musikwissenschaft vertraut und vertiefst deine Kenntnisse in der Satzkunde. Zur Satzkunde gehören etwa die Harmonielehre, die Rhythmik und der Kontrapunkt. Diese Werkzeuge sind zum Teil schon bei Eignungsprüfungen gefordert, etwa wenn du ein gehörtes Stück notieren sollst. Dazu aber weiter unten noch mehr.

Unter der Systematischen Musikwissenschaft versteht man im Allgemeinen einen interdisziplinären Forschungsansatz: Sowohl die physiologische Komponente der Musik als auch psychologische, soziologische, pädagogische, philosophische und viele weitere Fragestellungen können aufgegriffen werden. So soll versucht werden, das Medium und seine Tragweite aus allen Richtungen zu durchleuchten.

Die Musikethnologie arbeitet vergleichend, aber nicht wertend. Historische und systematische Aspekte können hier ebenfalls berücksichtigt werden, wenn es darum geht, was Musik in welchem Kulturkreis bedeutet, wie und zu welchen Anlässen sie rezipiert wird, welchen Stellenwert und welche gesellschaftliche Bedeutung sie hat. Migration, Religion und politisch-musikalische Subkulturen sind zudem Einflüsse, denen du dich vielleicht widmen wirst.

Diese kurze Skizzierung der drei üblichen Teilbereiche soll dir aber in erster Linie nur verdeutlichen, wie breit die Forschungsansätze in der Musikwissenschaft aufgestellt sind. Jede Hochschule erstellt ihre eigene Struktur und ihre eigenen individuellen Lehrpläne; auch die Interdisziplinarität von musischen mit geisteswissenschaftlichen Fächern kann sich zum Beispiel auf den gesamten Studiengang beziehen.

Außerdem sind Einheiten wie Populäre Musik oder Sound Studies nicht unüblich. Die Schwerpunkte sind von Hochschule und natürlich den Dozierenden abhängig, zum Beispiel kann es eine eigene Professur für Sound Studies geben.

Profi-Tipp

Wenn du dich schon vorab detailliert informieren möchtest: Viele Unis stellen die Vorlesungsverzeichnisse vergangener Semester auf Ihre Homepages. Auch Modulhandbücher, also die zeitliche und inhaltliche Planung für den gesamten Studiengang, findest du oft dort.

Passende Hochschulen

Voraussetzungen

Wie dir jetzt bestimmt klar ist, ist ein reines Musikwissenschaft Studium in erster Linie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fach Musik. Nichtsdestotrotz ist Musikwissenschaft ein Studium, das sich in einem bestimmten Umfang auch auf deine praktischen Fähigkeiten stützt. Während zum Beispiel geisteswissenschaftliche Fächer häufig „nur“ auf NC und Wartezeiten für die Vergabe ihrer Studienplätze setzen, ist für die Musikwissenschaft je nach Hochschule eine gewisse Begabung bzw. Vorerfahrung notwendig oder erwünscht. Aber fangen wir von vorne an.

Formale Voraussetzungen

An Universitäten:

Die grundlegendste Voraussetzung, um Musikwissenschaft an einer staatlichen Universität zu studieren, ist zunächst einmal die allgemeine Hochschulreife, also dein Abitur oder ein vergleichbarer Abschluss, der dir die gleichen Berechtigungen einbringt. Staatliche Universitäten, die Musikwissenschaft als eines von vielen Fächern aus allen möglichen Bereichen anbieten, empfehlen dir manchmal eher, dass du eine musikalische Vorbildung mitbringst, als dass sie diese überprüfen. Es kann dir aber auch hier passieren, dass du dich hier einem Eignungstest unterziehen musst, das erfährst du auf der Webseite der Universität. Beispiele dafür sind etwa die Hochschule Osnabrück, die LMU München und die Universität Leipzig.

Dass du praktische Fähigkeiten hast, ist durchaus sinnvoll: Selbst, wenn du in deinem zukünftigen Beruf nicht praktisch musizieren möchtest, ist es doch wichtig, Noten nicht nur lesen, sondern sie dabei praktisch schon hören zu können. Das Studium wird dir dadurch mitunter auch leichter fallen, zum Beispiel beim Partiturlesen.

Wenn es um den NC als Kriterium für ein Musikwissenschaft Studium geht, solltest du dir nicht zu viele Sorgen machen: In vielen Fällen wurden im Wintersemester 2019/20 alle Bewerber/innen zugelassen, zum Beispiel an der Universität zu Köln, der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

An Musik(fach)hochschulen:

Frage: Die theoretische Auseinandersetzung mit Musik an einer Hochschule, die auf die Praxis setzt? Das erscheint zunächst einmal paradox.Menschengruppe im Musikwissenschaft Studium

Denn Musikhochschulen gehören zu den Hochschulen, die sich den Künsten widmen, das heißt, hier geht es (noch) mehr um Talent und Kreativität als an nicht spezialisierten Hochschulen. Es gibt auch Hochschulen für Musik und Theater oder Musik und Darstellende Künste sowie für Musik und Tanz. Die Ausrichtung der Unterrichtspläne und gegebenenfalls die Studienatmosphäre sind dementsprechend etwas anders als an allgemeinen Hochschulen, die Praxis und Kreativität sind stärker präsent und die Größe der Studiengänge ist oft überschaubarer.

Hier gibt es Studiengänge für einzelne Instrumente, Gesang, Komposition und mehr. Musikhochschulen setzen deshalb in der Regel auf Eignungsprüfungen, um eine Vorauswahl treffen zu können. Im Gegenzug wird der NC üblicherweise (auch hier) vernachlässigt. Schließlich mag dir deine Note in Chemie den NC ruiniert haben, aber wenn du zum Beispiel ein absolutes Gehör hast und wie ein Engel singen kannst, ist es ja nur fair, wenn das großzügig übergangen wird.

Aber warum sollst du dich für einen Studiengang, den wir gerade ausführlich als in erster Linie theoretisch dargestellt haben, einer praktischen Prüfung unterziehen?

Antwort: Musikwissenschaft wird im Bachelor von manchen Musikhochschulen als Fach angeboten, das du zum Beispiel mit einem Instrument kombinierst. Oder aber du studierst Musik auf Lehramt, hier ist die theoretische Auseinandersetzung mit der Materie ebenfalls sehr wichtig. Manchmal trifft man hier auf Kombiangebote, bei denen du ein Fach an einer „normalen“ Hochschule studierst und Musik(wissenschaft) an einer Musikhochschule. Dann musst du dich in der Regel bei beiden bewerben.

Es gibt auch Studiengänge wie Komposition/Musikwissenschaft, Musikpädagogik sowie Tonsatzpädagogik/Hörerziehung, auch hier gibt es Kooperationen zwischen Hochschulen. Achte bei solchen hochschulübergreifenden Angeboten dann am besten besonders auf die Zulassungsvoraussetzungen und die Abfolge der Einschreibungsmodalitäten!

Musiktheorie ist also in jedem Falle immer ein Aspekt des Studiums, auch wenn du Musik an einer Musikhochschule studierst; selbst, wenn du dort nicht nur oder nicht explizit Musikwissenschaft studierst. Nun ist dein erster Gedanke vielleicht gar nicht gewesen, dich für ein reines Musikwissenschaft Studium bei einer Musikhochschule zu bewerben. Wisse aber, dass es geht – es gibt sehr viele Möglichkeiten und Felder im Musikbereich! Zudem kannst du in manchen Fällen an Musikhochschulen ohne Abitur studieren, etwa wenn du eine besonders beeindruckende Eignungsprüfung ablegst. Infos zu diesen möglichen Sonderregelungen findest du wiederum auf den Webseiten der Hochschulen.

Generell gilt übrigens überall: Gute Englischkenntnisse sind in den meisten Fällen Voraussetzung bzw. Empfehlung für das Musikwissenschaft Studium, unabhängig von der Hochschulform. Du kannst diese üblicherweise über dein Abiturzeugnis nachweisen bzw. über Zertifikate der angeforderten Sprachniveaus. Darüber hinaus sind Kenntnisse einer zweiten europäischen Fremdsprache des Öfteren erwünscht.

Die Eignungsprüfung

Hände, die Klavier spielenNatürlich wirst du vor einer solchen Prüfung wenigstens etwas nervös sein. Vielleicht hilft es dir schon, dich vorab über die genauen Modalitäten auf den Webseiten der Hochschulen zu informieren, das solltest du sowieso sorgfältig tun. Vielleicht kannst du dich schon bei den Fachschaften der Hochschule bei Studierenden erkundigen, wie ihre Prüfungen abliefen.

In den meisten Fällen kannst du mit einer Aufteilung der Prüfung rechnen. Wenn du dich an einer Hochschule (auch) für einen Studiengang zu deinem Instrument oder für Gesang bewirbst, wirst du eine bestimmte Anzahl von Stücken vorbereiten müssen, manchmal werden dir Schwierigkeitsgrade empfohlen oder bestimmte Komponisten vorgegeben. Dann gibt es noch einen Part zur Musiktheorie und/oder Gehörbildung und abschließend oft ein Gespräch, in dem du deine Motivation darstellen und mit deiner Persönlichkeit glänzen kannst.

Tipp: Wenn du dir große Sorgen wegen deiner Eignungsprüfung machst oder dich noch ein bisschen verbessern möchtest, gibt es Angebote von Musikschulen, die darauf vorbereiten.

Wie auch immer du dich vorbereitest, vergiss folgendes nicht: Einatmen und Ausatmen. Und nur, weil es vielleicht nicht auf Anhieb bei der ersten Hochschule klappt, heißt das nicht, dass du kein Talent hast!

Persönliche Voraussetzungen

Wir dürften es inzwischen oft genug betont haben: Es ist von großem Vorteil, wenn du dich gerne intensiv analytisch mit Texten und Theorien auseinandersetzt. Wenn dir dabei nicht die Puste ausgeht und du trotzdem nicht die Leidenschaft an der Praxis verlierst, hast du schon ein sehr gutes Fundament für den Studienerfolg.

Natürlich hilft dir im Unileben immer der Spaß an der Zusammenarbeit mit deinen Kommilliton/innen, das fällt musizierenden Menschen allerdings oft nicht schwer, denn zusammen zu musizieren heißt schließlich unter anderem, sich in einem komplexen Gefüge zurechtzufinden und andere zu berücksichtigen.

Dauer und Verlauf

Musikwissenschaft kannst du sowohl im Bachelor als auch darauf aufbauend im Master studieren. Der Master vertieft und spezialisiert in der Regel deine bereits erworbenen Kenntnisse. Die Regelstudienzeit im Bachelor beträgt üblicherweise sechs bis acht Semester, die im Master drei bis vier Semester.

Studienformen und -abschlüsse

Je nach Hochschule kannst du Musikwissenschaft im Einfach- und/oder Zwei-Fach-Bachelor studieren. Das gilt nicht nur für die hochschulübergreifenden Kombiangebote, die wir schon angesprochen haben, sondern auch für Kombinationen innerhalb einer Hochschule aus deren Studienangebot.

Wenn also das musikwissenschaftliche Institut zur Philosophischen Fakultät gehört, kannst du aus dem Studienangebot dieser Fakultät ein zweites Fach auswählen. Gegebenenfalls sind die Angebote anderer Fakultäten ebenfalls für dich geöffnet. Bei einem Zwei-Fach-Bachelor musst du natürlich auf die Anforderungen deines anderen Faches achten. Die Unis haben üblicherweise ausführliche Infos auf ihren Webseiten zu möglichen Kombinationen von Fächern.

Die weiterführenden Master werden überwiegend mit einem Fach angeboten. Vereinzelt wirst du außerdem noch auf den Studienabschluss Diplom stoßen.

Wenn du Musik auf Lehramt studierst, schließt du dieses Studium an manchen Universitäten noch mit dem Staatsexamen ab, an anderen Hochschulen ist die Staffelung in Bachelor und Master eingeführt worden.

Eine Promotion im Bereich Musikwissenschaft ist ebenfalls möglich, sowohl an Universitäten als auch an Musikhochschulen.

Kosten und Finanzierung

Die gute Nachricht: Musikwissenschaft wird an zahlreichen öffentlichen Universitäten angeboten, hier fallen in der Regel „nur“ die Semesterbeiträge für dich an und keine weiteren Studiengebühren. Es gibt außerdem eine stattliche Anzahl staatlicher Musikhochschulen, die Nachfrage ist dort aber hoch und somit ist es schwerer, einen Platz zu bekommen, siehe Eignungsprüfung.

Die schlechte Nachricht: Ganz gratis ist ein Studium leider nie, denn in jedem Falle brauchst du Geld für deinen Lebensunterhalt, wenn du nicht mit Vollverpflegung zuhause wohnen kannst oder möchtest. (Für den Fall, dass du nicht dein Erststudium planst oder aber aus Nicht-EU-Gebiet kommst, informiere dich über etwaige Kosten bitte auf den Seiten der Hochschulen, da ist die Lage abhängig vom Bundesland, in dem "deine Uni" liegt).

Nun aber die zweite gute Nachricht: Es gibt viele Formen der Finanzierung und Förderung, sei es in Form von klassischem BAföG, Studienkrediten oder Stipendien. Alle wichtigen Infos dazu findest du auf unserer Ratgeberseite zur Kosten- und Studienfinanzierung.

Karriere

Notenstaender vor BuecherregalDa deine wissenschaftliche Ausbildung mit einem Musikwissenschaft Studium recht breit und interdisziplinär angelegt ist, ist das Berufsfeld nicht klar definiert. Wenn du an einer Musikhochschule Musikwissenschaft zum Beispiel als Nebenfach belegt oder dich "nebenbei" damit beschäftigt haben solltest, ist deine Schwerpunktsetzung natürlich noch einmal anders als nach einem Studium an der Uni.

Es ist nicht möglich, dir einen repräsentativen Überblick über alle Berufe zu geben, die sich aus dem Bereich Musikwissenschaft ergeben können. Die Karrierewege sind einfach zu zahlreich und individuell. Deshalb solltest du bereits ein, an diesen Wegen aktiv mitzuarbeiten, denn im künstlerisch-musischen Bereich ist Eigeninitiative immer sehr wichtig. Darüber hinaus ist dein zweites Fach ein relevanter Faktor, solltest du eines haben.

Manche Musikwissenschaftler/innen arbeiten frei, manche gehen ins Lehramt, andere arbeiten eher künstlerisch, wieder andere in Management oder Produktion. Zudem verleiht dir dein Studium Skills, die über das Fach Musik hinausgehen, wie analytische Fähigkeiten, das Verfassen von wissenschaftlichen Texten und die Zusammenarbeit mit anderen für ein Projekt.

Hier sind aber einige Bereiche, in denen du im Anschluss an dein Musikwissenschaft Studium Fuß fassen kannst:

Kulturmanagement und Musikvermittlung

  • Dramaturgie in Konzerthäusern, Opern oder Theatern
  • Festivalorganisation
  • Beratung und Management im Öffentlichkeitsbereich, z.B. bei Kulturämtern
  • Arbeit in Stiftungen und anderen Institutionen zur Musikförderung
  • freie Projektarbeit im Bereich Musik für private und öffentliche Einrichtungen
  • Kurator/in

Redaktion und PR

  • Musikjournalismus (online und Print)
  • Redaktionsarbeit in Fernsehen, Radio, online
  • Musikmanagement bei Labels, Veranstaltern, Künstleragenturen

Forschung und Wissenschaft

  • Karriere an Universitäten, in Lehre oder Verwaltung
  • Forschungsprojekte an Musikinstituten, Archiven oder Museen

Gehalt

"Das ist doch eine brotlose Kunst" hört man ja gerne bei musischen und künstlerischen Studienfächern. Nun gut, so viel wie in der Unternehmensberatung einer riesigen Bank wird es wohl wirklich nicht werden, es sei denn, du entpuppst dich als die neue Stardirigentin oder komponierst die Zehnte Symphonie.

Natürlich ist es eine Herausforderung, den Einstieg ins Berufsleben zu finden, wenn man etwas studiert hat, das einem nicht gleich eine konkrete Berufsbezeichnung mitliefert, wie Arzt oder Anwältin. Andererseits kann das eine große Freiheit bedeuten, weil du dir deine Karriere in gewissem Maße selbst schmiedest. Die Präferenzen sind da stark typabhängig.

So zahlreich die Jobprofile sind, so unterschiedlich natürlich die Gehälter. Hinzu kommen Faktoren wie Standort, Größe deines Arbeitgebers und sicher auch, ob du frei oder angestellt arbeiten wirst. Wir haben dir zur ersten groben Orientierung einige Gehälter aus der Musikbranche zusammengestellt, aber beachte bitte: Ein exaktes Gehalt kann dir niemand im Voraus verraten.

PositionBrancheAlterGeschlechtGehalt (brutto)
Tontechniker/in, Tonmeister/in im MusiktheaterKultur38m4.107 €
Musiker/inKultur36m1.742 €
Musiklehrer/inBildung50w3.618 €
Musikredakteur/inMedien, Presse29w2.298 €
Musiker/in, Sänger/inKultur39w4.915 €

Quelle: gehalt.de (Stand: März 2020)

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